Nach der Vertreibung

Ich schaue zum Himmel
beim Schreiben,
ob er von Stürmen kündet,
ob Wolken
dunkel sich türmen,
denn meine
Worte sind einmal mehr
heimatlos,
durchwandern wie Nomaden
die karge,
endlose Steppe der Zeit
und gehen
noch vor dem Erreichen
des Horizonts
ganz im Stillen verloren.

© Jost Renner

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