Erlösung (V)

Der Tod (aber)
wäre keine Befreiung,
denn er
weiß mich nicht zu begehren :
er nimmt.

Die Haut (aber)
reiße ich mir vom Leib,
die ist
beschrieben mit Träumen von
Menschen –

das Fleisch (aber),
dunkler, matter werdend
durch Schorf,
geht hin zur Unsichtbarkeit –

und hänge sie
in die Zweige der Bäume.

Kommt dann (aber)
ein Wind durch die Apfelblüten,
wird sie,
ich denk‘ es, Gesang,

den Eva (wohl)
zu hören begehrt, denn
in ihm
erkennt sie sich selbst.

© Jost Renner

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