Gebot (I)

Du sollst nicht begehren,
denn
Deine Haut ist uns fremd,
ist
eine selbstvergessene Wüste,
die
einst Ruinen begrub,
die
unsere Finger und Lippen bei
einer
Berührung zu verbrennen vermag.
Doch :
wir sind Dir wohlgesonnen
und
wollen Dir Figuren senden
mit
künstlichem, schmiegsamem Fell,
wir
wollen Dir unsere Hunde bringen,
die
Deine Fremdheit nicht stört.
Doch :
Du darfst niemals begehren.

© Jost Renner

2 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s