An ein Blatt

Fühltest Du
die Aussichtslosigkeit
der Lage,
Du ließest los und fielest.
Du, ein Blatt
und schon nicht mehr Blatt,
läßt Winde
Dir ein Leben gaukeln,
schmückst Dich
mit dem Reif der kalten Nacht,
als wär‘
Dein Herz nicht längst gefroren.
Und ich ?
Ich könnte selbst nicht lassen :
Wär‘ ich allein,
es wären tausend Bücher noch
zu lesen,
liebte mich niemand,
es wären tausend Küsse noch
zu träumen.
Ich will von Aussichtslosigkeit
nichts wissen.

© Jost Renner

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