Hecken

Laßt uns
Hecken pflanzen in’s ebene Land.
Sie sollen
wurzeln in treibendem Sand.
und mit
der Zeit ihre Netze knüpfen aus
dichtem Gezweig,
um alle Unbill des Himmels
zu fangen.

Laßt uns
aber auch Gedichte schreiben in diese
unstete Zeit,
denn sie – als seien sie Hecken – brechen
den Sturm.

© Jost Renner

5 Kommentare

Schreibe eine Antwort zu findevogel2015 Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.