Wagnis

Angesichts des Himmels sind Worte
immer ein Wagnis,
denn niemals könnten sie die Sonne,
die Sterne berühren.
Einer der schreibt, muß den Winden
vertrauen, die
das Wort auf fruchtbaren Boden zu
tragen vermögen,
wo es im Verborgenen keimen darf,
bis einmal einer
es wagt, sich zum Himmel zu denken.

© Jost Renner