Du schläfst

Für S. in memoriam

Du schläfst,
und niemand kann
die Tiefe
Deiner Nacht ermessen.

Ich wünsche mir,
Du dürftest träumen,
daß ein Engel
Dir die Hände reicht
und Dich in seinen
Schwingen birgt.

Du schläfst,
und niemand kann
Dich wecken.

© Jost Renner

11 Kommentare

    1. Ich weiß nicht, wie du das machst, ich weiß nur, du machst das sehr gut. In der Lyrik berühren mich nur Ingeborg Bachmann, Mascha Kaléko, Ringelnatz, Marianne von Willemer und Hölderin und seit einer Weile du. Danke.

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    1. Ich habe die Funkton ausgestellt, um das unkontrollierte Herumwandern meiner Texte einzuschränken – auch weil ich nicht genau weiß / wußte, wie Rebloggen funktioniert. Ich würde nämlich noch gerne weitere Bücher veröffentlichen, und meine Verlegerin hat zwar akzeptiert, daß ich (auch) ein Online-Autor bin, aber wirklich glücklich ist sie damit nicht.

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    1. Ein interessantes Projekt. aber ein ebook würde ich nicht aushalten. Deine Gedichte versetzen mich in eine unbeschreibliche Traurigkeit, von der ich erst nach Stunden wieder loskomme.

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