Brotlose Kunst

Meine Gedichte
ernähren mich nicht,
denn meine Worte sind
Blüten von Unkraut
inmitten der Getreidefelder,
sind das leichte Parfum
einer Backwarenverkäuferin,
das an ihre Jugend erinnert,
und sind blasser Widerschein
des blassen Tageslichts
auf der Klinge des Brotmessers.
Meine Gedichte,
sie nähren mich nicht,
doch ich spüre immer
einen Hunger nach Worten,
sodaß ich nicht anders kann,
als wieder und wieder zu schreiben.

© Jost Renner

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