Voraus

Dichter stehen nun die Bäume
am Rand des Weges.
Zwischen ihnen zeigt sich in
kleinen Scherben noch die Welt.
Blattwerk flicht sich zu Gewölben
und wirft schwarze Schatten
auf den Pfad.
Dichter stehen nun die Bäume
und werden Wald sein,
in dessen Dickicht still die Zeit
zu seelenloser Ewigkeit vermodert.
Ein Kauz beginnt, zu rufen,
und ich schreie auf vor Furcht.

© Jost Renner

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