Muttermeine

Mutter meine, die Du warst auf Erden,
wie schmerzhaft ist mir Dein Name.
Deine Schläge kamen,
und Dein Wille geschah
wie schon damals, so auch heute.
Meine tägliche Hoffnung nahmst Du mir immer.
Vergib Dir Deine Schuld,
wie auch ich vergebe mir als Schuldigem.
Und führe mich nicht in Verzweiflung,
sondern erlaube mir, glücklich zu leben.
Denn Dein war der Schlag und das Nein
und Dein Tod in Lieblosigkeit.
Nicht mein.

© Jost Renner

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