Dir, Muse

Dann und wann erscheinst Du mir –
in dieser oder jenen Nacht –
und redest oder schweigst.
Du bist mir Hoffnung, Traum,
bist mir Messer, Wunde, Blut.
Dann will und muß ich schreiben,
will Dir, Muse, eine Antwort geben.
Du, mein Glück, mein Unglück
weißt mich gnadenlos zu zwingen.
Doch mit dem ersten fahlen Licht
wirst Du verschwunden sein,
und mein Gedicht bleibt ungelesen.
Du weißt zu gut, daß ich Dich liebe.

© Jost Renner

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