Zur Nacht

Immer wieder bitte ich die Nacht,
meine dunkle Vertraute
mit den Sternenlicht – Augen,
sie möge doch bleiben.

Immer wieder aber sendet sie mir
ihren Bruder, den Tag.
Ich schlafe unter bleiernen Himmeln
und ihren unsteten Wolken.

Wenn meine Gespielin wiederkehrt,
will ich jedoch erwachen,
denn nur in ihrer stillen Gegenwart
lodern noch meine Träume.

© Jost Renner

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