November II

Der Himmel wirkt aschefarben
in diesen Novembertagen,
als wehten seine kalten Winde
verbrannte Zukunftsträume fort,
als fiele hinter Wolken die Sonne
unaufhaltsam der Erde entgegen
und müßte dort erkaltet zerbrechen.
Sind nicht auch die rettenden Ufer
in tief – dunklen Wassern versunken,
sodaß jeder Blick sich ziellos verliert ?
Es scheint, wir müßten uns fürchten
in dieser nebelverschleierten Zeit.

© Jost Renner

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