Himmelfahrt

In den nächtlichen Himmel
will ich mich träumen,
als sei er ein ruhiges Meer.
Inmitten von Sternenstrudeln
ist meine Seele ein Schiff,
das auf Wolkenwogen fährt.
Der Mond leuchtet mir Hoffnung
und bestimmt meinen Kurs.
Ich werde ihn niemals erreichen,
denn mit dem ersten Tageslicht
zerbirst meine Seele,
und es bleiben nur Worte, Träume,
die wenig mehr sind als ein Gedicht.

© Jost Renner

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