Wortfelder

Ich habe einst meine Wörter ausgesät
auf einem schweren, fruchtbaren Boden,
den meine Zeit doch allzu tief furchte.
Leise Trauer gab ihnen stets Nahrung und
eine beharrliche Hoffnung schien still.
Wenn Du nun meine Gedichte liest, ist es,
als wogten endlose Felder in sanftem Wind.
Vielleicht erntest Du, was ich niemals säte :
ein eigenes tiefes und altvertrautes Gefühl.

© Jost Renner

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