Zuspruch

Vor Tagen noch hing hier der volle Mond
wie eine Orange im Gezweig der Nacht.
Du sahest ihn, seine Süße glühte
und ließ Dein Glück zum Lachen perlen.
Doch heute schon ist der Mond so fahl,
als sei er durch und durch verbrannt.
Du siehst ihn leichenbleich und blass,
und in Dir verstummt das Glück.
Es ist die Dunkelheit, die mit den Nebeln spielt
und Wolkengeister durch den Himmel jagt,
sodaß der Mond, Dein Freund, verändert scheint,
obgleich er stets derselbe bleibt und wacht.

© Jost Renner

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