Still

Still, seid still,
ich weiß sie schlafen
und ahne den Tag,
den sie gelebt.
Ihre Augen werden weicher
und füllen sich mit
Glanz im Traum.
Ihr leichter Atem stiehlt
sich durch die Stadt ins Ferne
und flüstert mir das Lied,
das ich bald singen soll.
Ich wache und bin
geschmiedet in die Nacht,
ihr und dem Traum zum Schutz.
So fern sie sei, meine
Strophen werden sie geleiten
und ihre Sonne gnädig stimmen,
bis es Nacht wird und
wieder Traum.

© Jost Renner

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s