Ins Schweigen

Für G.

Daß Du mir zum Gedicht gerätst,
das darf nicht sein.
Ich muß Dich lebendig wissen,
Deinen Atem zwischen Wörtern spüren,
die Zeit mit Deinem Lidschlag messen.
Die Seele soll Ahnung sein, nicht Idee,
die Rede ein Wechselgesang, kein Monolog.
Von nun an darf kein Vers mehr sein,
wo Du nicht bist , nicht sein willst.
Ich verschweige mich in bittersüße Träume,
bis Du mich vielleicht rufen willst
aus meiner Welt in Deine Welt. (Komm!)

© Jost Renner

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