Aschentage

Nein, die Welt verdunkelt sich nicht,
nur weil ein Herz ausbrach
und nun Blut schleudert und speit,
das sich ätzend ins Leben brennt.
Die Aschewolken bleiben unsichtbar,
treiben durch endlos scheinenden Tag
und bleichen verstohlen das Sonnenlicht.
Der Rauch frißt sich in Nerven und Augen
und zersetzt jeden Gedanken.
Alle Hoffnung muß am Boden bleiben,
damit sie nicht unversehens zerschellt.

© Jost Renner

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