An die Zeit

Zeit, vergeh doch
und gewöhne mich an Ferne
von der mir liebsten und dann
auch der Welt.

Zeit, vergeh doch
und laß den Schmerz in mir
brüchig werden wie mein Haar
und schütter.

Zeit, vergeh doch,
leg Falten in mein Gesicht,
die tief sind wie die Narben
in meinem Herzen.

Zeit, vergeh doch
und laß mich älter werden,
als ich mich lang schon fühlte.
Und dann : steh still !

© Jost Renner

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